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Einführung des Buchstabens 'K / k'

Einführung des Buchstabens 'K / k'
Unterrichtsentwurf
Datum: 30. Dezember 2007 Autor: Anonym Kommentare: 0

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Beschreibung:

Das Thema dieser Deutschstunde ist die Einführung des Buchstabens "K/k". Der Buchstabe k ist ein Konsonant, der sehr vielfältig in der deutschen Sprache dargestellt werden kann. Daher ist es für die SchülerInnen sehr wichtig den Buchstaben k als Anlaut, Inlaut und Endlaut kennenzulernen und von ihm Gebrauch zu machen. Durchgeführt in einer 1. Klasse.


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Einführung des Buchstabens 'K / k'


Einführung des Buchstabens „K / k"

Inhalt:

1. Situationsanalyse
1.1 Beschreibung der Schule
1.2 Situation der Klasse - Lernvoraussetzungen
1.3 Maßnahmen zur Ruhe

2. Sachanalyse

3. Didaktische Analyse
3.1 Bezug zum Bildungsplan der Grundschule
3.2 Bedeutung des Themas für die Schüler
3.3 Vorerfahrungen der Schüler

4. Lernziele

5. Methodische Analyse

6. Verlaufsplan

Anhang
Literatur

1. Situationsanalyse

1.1. Beschreibung der Schule

nicht abgedruckt

1.2. Situation der Klasse - Lernvoraussetzungen

Insgesamt besuchen 21 Schüler die Klasse 1b. Die Klasse setzt sich aus zwölf Jungen und neun Mädchen zusammen. Acht Kinder besitzen eine ausländische Staatsbürgerschaft: Sieben Kinder stammen aus der Türkei, ein Mädchen aus Jugoslawien.

Ich unterrichte in der Klasse seit Beginn dieses Schuljahres in Kooperation mit der Klassenlehrerin Anfangsunterricht, was die Fächer Heimat- und Sachunterricht, Deutsch und Mathematik umfasst.
Insgesamt handelt es sich um eine aktive und gut mitarbeitende Klasse, der der Unterricht erkennbar viel Spaß bereitet.
Die Schüler besitzen die für Erstklässler typische Begeisterung für die Schule und sind daher in der Regel sehr leicht zu motivieren.
Gelegentlich fällt es den Kindern noch schwer, vereinbarte Gesprächs- und Verhaltensregeln einzuhalten, sodass es zu Zwischenrufen kommen kann. Immer wieder wird daher versucht, die Schüler durch Rituale an gewisse Verhaltens- und Umgangsregeln zu gewöhnen.

Hinsichtlich des Arbeitstempos, der Auffassungsgabe und der sprachlichen und motorischen Voraussetzungen gibt es in der Klasse deutliche Leistungsunterschiede. Auch zeigen sich Differenzen im Arbeitsverhalten.
Aus diesem Grund ist es wichtig, auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler einzugehen, was ich durch differenzierte Arbeitsaufträge, zusätzliche Arbeitshilfen oder ergänzende Aufgaben zu verwirklichen versuche.

Gemeinsam mit der Klassenlehrerin versuche ich z.Z., die Klasse an freiere Arbeitsformen heranzuführen. Dies muss jedoch sehr langsam geschehen, da die Kinder z.T. noch lediglich begrenzt dazu in der Lage sind, selbständig Arbeitsaufträge auszuwählen, sie inhaltlich zu erfassen und anschließend umzusetzen.
Insbesondere wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt versucht, die Klasse an die Arbeit an einer Lerntheke heranzuführen, da hier den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Schüler gut entsprochen werden kann. Die Schüler kennen vereinbarte Symbole für Pflichtaufgaben und Wahlaufgaben, wobei meistens sogar die Großzahl der Schüler alle Stationen durchläuft.

Die Schüler haben gelernt, mit Laufzetteln, auf denen sie selbst die erledigen Arbeiten abhaken können, umzugehen, sowie ihre Arbeiten selbständig zu kontrollieren.

Noch wenig, bzw. gar nicht vertraut sind die Kinder mit Sozialformen wie Gruppen- oder Partnerarbeit. Auch einen Lernzirkel kennen sie zum bisherigen Zeitpunkt noch nicht.
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1.3. Maßnahmen zur Ruhe

Mit Beginn des Schuljahres führte die Klassenlehrerin verschiedene Rituale ein, die ich in meinen Unterricht integriert habe:

Eine Glocke zeigt den Schülern, dass sie eine Arbeit unterbrechen, leise werden und nach vorne schauen sollen. Dabei sollen sie die Arme verschränken.
Im Erzählkreis dient ein Erzählstein dazu, die Schüler daran zu erinnern, dass nur ein Kind reden sollte.
Sollen die Kinder sich in den Sitzkreis begeben, zeigt die jeweilige Lehrkraft ein Bild mit dem Symbol des Sitzkreises und die Schüler wissen, dass sie nach einer genau festgelegten Reihenfolge, um Gedränge und unnötigen Lärm zu verhindern, ihre Plätze verlassen und im Kreis Platz nehmen sollen.
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2. Sachanalyse

Unsere Schrift stellt eine Lautschrift dar. Deshalb sollte in den Mittelpunkt der Einführung eines Buchstabens zunächst die Beziehung zwischen Grundelementen der geschriebenen Sprache (Buchstaben = Grapheme) und denen der gesprochenen Sprache (Buchstaben = Phoneme) treten.

Schrift dient dazu, die Sprache festzuhalten. Das heißt, eine Information wird in abstrakten Zeichen festgehalten. Graphische Zeichen dienen dazu, Spachgebilde zu vertreten.

In der deutschen Sprache lassen sich zwei große Gruppen von Sprachlauten unterscheiden: Vokale und Konsonanten. Vokale sind Laute, bei denen die Atemluft ungehindert durch Mund, bzw. Mund und Nase ausströmen kann.
Als Konsonanten werden jene Laute bezeichnet, bei denen die ausströmende Atemluft zeitweise gehemmt, gestoppt oder eingeengt wird.
Von den 26 Buchstaben des deutschen Alphabets zählen fünf zu den Vokalen, 21 zu den Konsonanten.

Der in der vorliegenden Unterrichtsstunde zu behandelnde Buchstabe gehört zur Gruppe der Konsonanten.
Um einen Konsonanten artikulatorisch näher zu beschreiben, werden der Artikulationsort (das ist der Ort der Enge- oder Verschlussbildung), die Artikulationsart (die Art des Durchgangs und der Behinderung des Luftstroms bei der Lautbildung) und der Stimmton (die Stimmhaftigkeit oder Stimmlosigkeit eines Lautes) näher betrachtet.
Konsonanten können im Gegensatz zu Vokalen sowohl stimmhaft als auch stimmlos sein.
Der Konsonant K gehört zu den sogenannten Velaren, deren Artikulationsort zwischen der Hinterzunge und dem weichen Gaumen liegt.

Der Buchstabe K entspricht in der gesprochenen Sprache dem Laut: /k/. Aufgrund der Tatsache, dass die Abbildung der Sprache in die Schrift häufig inadäquat verläuft, entsprechen den einzelnen Phonemen der Sprache die dafür vorgesehenen Buchstaben (Grapheme) in den meisten Fällen jedoch nicht oder nur ungenügend.
Beispielsweise steht das /k/ für eine ganze Reihe verschiedener Laute: Ein langes oder kurzes K (Laken, Lücke), für qu (Bouquet, nach der neuen Rechtschreibung auch „Bukett" möglich) oder auch für ch (Cholera) oder C (Clown).
Die Tatsache, dass der Laut "k" so vielfältig dargestellt werden kann macht es für Schüler sehr schwierig, ihn akustisch zu analysieren.
Für den erwachsenen Menschen ist es selbstverständlich, alle 26 Buchstaben des Alphabets zu kennen und zu erkennen. Dies ist jedoch bei Kindern von 6 oder 7 Jahren noch nicht der Fall.
Sie werden Schritt für Schritt auf neue Buchstaben aufmerksam gemacht, die es ihnen schließlich ermöglichen, ganze Wörter und Wortgruppen zu erschließen.

Mit der Einführung des Buchstabens K-k in Druckschrift lernen die Schüler einen weiteren Buchstaben des Alphabets kennen, der als Anlaut, Inlaut und Endlaut eingesetzt werden kann.(Kirche, Laken, Mark).
Sowohl im Schriftbild als auch im Bewegungsablauf unterscheiden sich das „große K" und das „kleine k" nur geringfügig: K / k
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3. Didaktische Analyse

3.1. Bezug zum Bildungsplan der Grundschule

Die Einführung eines neuen Buchstabens ist keinem Arbeitsbereich alleine und eindeutig zuzuordnen, sondern ist in fast allen Arbeitsbereichen des Deutschunterrichts wiederzufinden.
Das Erkennen von Buchstaben (optische und akustische Analyse) bildet die Grundvoraussetzung sowohl für das Schreiben, als auch für das Lesen.

Somit werden in der heutigen Deutschstunde folgende Arbeitsbereiche besonders angesprochen:
1.Arbeitsbereich 1: Miteinander sprechen: „Im Anfangsunterricht lernen die Kinder, auch durch Wahrnehmung der Laute und deutliche Artikulation sich ihres Sprechens bewusst zu werden. Dies ist nicht nur eine wichtige Voraussetzung für das gegenseitige Verstehen, sondern auch für das Lesen- und Schreibenlernen.
2. Arbeitsbereich 2: Lesen und Verstehen: Unter anderem werden die „Erweiterung und Differenzierung der Wahrnehmung" gefördert, welche sich aufteilt in die akustische Wahrnehmung („Laute differenzieren und lokalisieren, Gleichheiten feststellen, Merkfähigkeit steigern"), die optische Wahrnehmung, die rhythmische, melodische, artikulatorische Wahrnehmung, sowie die taktile und kinästhetische Wahrnehmung. Ein weiterer wichtiger Lerninhalt ist die „Erarbeitung und Sicherung der Laut-Buchstaben-Beziehung". Hier werden folgende Hinweise gegeben: „Ausgliedern und Wiedererkennen von Buchstaben/ Buchstabenkombinationen, Zuordnung von Laut/ Lautkombinationen zum Buchstaben..."
3. Arbeitsbereich 3: Sprache untersuchen: „Schreiben, Lesen und Sprache untersuchen sind im Anfangsunterricht eng aufeinander zu beziehen. In Klasse 1 sollte die Unterscheidung Laut-Buchstabe, das Verständnis des Wortes als Sinneinheit, des Satzes als Informationseinheit gesichert sein."
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3.2. Bedeutung des Themas für die Schüler

Die Kulturtechniken „Lesen" und „Schreiben" werden heute als Schlüsselqualifikationen in allen Lebensbereichen benötigt. Im alltäglichen Leben werden die Kinder von Anfang an ständig mit geschriebener Sprache konfrontiert: In Büchern, in der Werbung, durch Anleitungen, Medien, Hinweisschilder usw.
Wie das Lesen ist auch das Schreiben im späteren Leben notwendig.

Dies beginnt bei einfachen Dingen wie dem Ausfüllen von Formularen, beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen und endet schließlich in der Notwendigkeit des Schreibens im beruflichen Bereich oder zur Beschaffung von (privaten oder beruflichen) Informationen, bei dem die modernen Medien zwar helfen, das Lesen und Schreiben jedoch nicht völlig ersetzen können.
Das Beherrschen dieser Kulturtechniken ist ein wesentlicher Schritt zur selbständigen und verantwortungsbewussten Lebensgestaltung.

Daneben können beim Schreiben (insbesondere beim freien Schreiben) der Phantasie und Kreativität der Schüler Beachtung geschenkt und diese gefördert werden.

Die Einführung eines neuen Buchstabens ist zwar ein kleiner aber doch bedeutender Schritt bei dem Erwerb der Schriftsprache. Die Schüler können mit dem eingeführten Buchstaben K neue, bis dahin unbekannte Wörter zusammensetzen, lesen und schreiben.
Mit jedem Buchstaben wird der Umfang der von ihnen lesbaren Wörter größer, bis sich zumindestens ein Teil der Schüler nach ca. 26 bis 30 Unterrichtswochen den Aufbau der Sprache anhand der 26 Buchstaben angeeignet haben.
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3.3. Vorerfahrungen der Schüler

Seit Beginn ihres ersten Schuljahres haben die Schüler bereits eine Reihe von Buchstaben des Alphabets kennengelernt: A,a D,d E,e I,i L,l M,m O,o R,r S,s T,t U,u W,w. Groß- sowie Kleinbuchstaben sind den Schülern ebenso bekannt wie zahlreiche Übungsformen im Umgang mit den neuen Buchstaben.

Der Buchstabe K dürfte der Mehrzahl der Kinder in seiner optischen Gestalt noch nicht bekannt sein.
Teilweise kennen die Kinder das K ggf. unter seinem alphabetischen Namen, ohne jedoch schon eine Laut-Buchstaben-Beziehung aufbauen zu können.
Einigen Schülern könnte der Buchstabe bereits durch die Schreibung ihres Namens oder durch Erfahrungen in der Umwelt bekannt sein.

Aufgrund der Tatsache, dass die Mehrzahl der Schüler zu Beginn der Unterrichtsstunde noch nicht in der Lage sein wird, den schreibmotorischen Verlauf des Buchstabens richtig durchzuführen, liegt der Schwerpunkt des Einstiegs in den Unterricht zunächst auf der akustischen Analyse.
Die könnte ggf. Schwierigkeiten mit sich bringen, da wie in der Sachanalyse bereits erwähnt die Umsetzung des Buchstabens in einen Laut nicht viele Möglichkeiten bietet, mit denen die Kinder noch nicht vertraut sind.
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4. Lernziele

Grobziel

Die Schüler sollen den Konsonanten K/k akustisch und optisch erfassen und lokalisieren können.

Feinziele

Die Schüler sollen
• zuhören können.
• verschiedene Gegenstände benennen können.
• die Konsonanten K/k akustisch und optisch analysieren können.
• die Buchstaben K/k motorisch erfassen können.
• sich vielfältig und abwechslungsreich mit dem neuen Buchstaben auseinander setzen können.

Längerfristige erzieherische Lernziele

Die Schüler sollen
• Gesprächs- und Verhaltensregeln einhalten können.
• rücksichtsvoll und kooperativ miteinander umgehen können.
• lernen, eine ansprechende Ergebnispräsentation durchzuführen.
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5. Methodische Analyse

Zu Beginn der heutigen Stunde werden die Schüler sich in den Sitzkreis setzen, den ich bereits vor Beginn des Unterrichts aufgebaut habe, um nicht unnötig Zeit zu verlieren.
Ich werden mich zu den Schülern in den Kreis setzen und einen Karton vor mich hinstellen, dessen Inhalt den Schülern nicht bekannt ist.

Nach der Begrüßung unserer Gäste hole ich aus der Kiste die Handpuppe Mimi, die den Schülern bereits aus vergangenen Stunden bekannt ist.
Mimi wird den Schülern eine Geschichte erzählen, in der verstärkt Wörter mit dem Buchstaben K/k vorkommen. Aufgrund der Tatsache, dass ich Buchstabeneinführungen bereits in ähnlicher Weise durchgeführt habe, kann es sein, dass bereits zu dem Zeitpunkt einige Schüler erraten, dass es um einen neuen Buchstaben geht. Vielleicht werden einige sogar erkennen, dass es sich um das K handelt.
Um auch den schwächeren Schülern die Möglichkeit dieser Erkenntnis zu geben, schließt sich jedoch an den Einstieg folgende Phase an:

Mimi zeigt den Schülern einen Korb, den sie mit in den Unterricht gebracht hat und verweist darauf, dass sich in diesem Korb Dinge befinden, die etwas mit der Geschichte zu tun haben.
Die Schüler dürfen nun die Gegenstände einzeln aus dem Korb nehmen und sie benennen. Danach werden die Gegenstände in die Mitte des Kreises gelegt.
Wert lege ich hier darauf, dass die Schüler möglichst in ganzen Sätzen auf meine Fragen oder Hinweise antworten. Insbesondere bei einigen ausländischen Schülern mit Sprachproblemen oder bei schwächeren Kindern würde es mir jedoch auch genügen, wenn sie den Gegenstand richtig bezeichnen würden.
Anhand der im Kreis liegenden Gegenstände könnte es wieder sein, dass den Schülern klar wird, dass es sich in der Stunde um Wörter mit den Konsonanten K (als Anlaut oder Mittellaut) handelt.
Diese rein akustische Analyse fällt jedoch noch vielen Schülern schwer. Zudem wäre nach Beendigung des Einstiegs die optische Analyse noch nicht beachtet worden, auf die aufgrund der Tatsache, dass die Schüler das K in seiner äußeren Form noch nicht kennen, natürlich nicht verzichtet werden kann.

Ich habe mich für diese Form des Einstiegs entschieden, da „Gespräche" mit der Handpuppe Mimi immer einen großen Motivationsanreiz für die Schüler darstellen. Da Puppe nur sehr sparsam eingesetzt wird, kann sich kein Abnutzungseffekt einstellen, der diese Form des Unterrichts zur Gewohnheit machen würde.
Durch die Puppe und die von ihr erzählte Geschichte werden die Schüler behutsam zum Thema der Stunde geführt, ohne durch Erklärungen und zu einseitige Lehrergespräche die Schüler direkt zum Buchstaben K zu führen.
Durch den Einstieg kann der Tatsache Beachtung geschenkt werden, dass es einen großen Anreiz für die Kinder darstellt, selbstständig den Inhalt einer Stunde zu entdecken.

In der nun folgenden Erarbeitungsphase soll neben der akustischen Analyse nun auch verstärkt auf die optische Analyse des Konsonanten K/k eingegangen werden.
Zu diesem Zweck begeben sich die Schüler zunächst auf ihre Plätze zurück. So wird dem natürlichen Bedürfnis der Schüler nach Bewegung und Veränderung entsprochen und verhindert, dass eine Sozialform im Unterricht zu lange andauert. Zudem haben die Schüler in ihrer „normalen" Sitzordnung (ein „U") einen besseren Blick zur Tafel, was für den Unterrichtsverlauf von besonderer Bedeutung ist.

Die Schüler werden aufgefordert, noch einmal zu wiederholen, welche Gegenstände Mimi aus ihrem Korb geholt hat.
Nach der Benennung dieser Materialien hefte ich entsprechende Bilder an die Tafel und schreibe das Wort in Druckschrift daneben.
Nachdem alle Gegenstände bildlich und schriftlich an der Tafel festgehalten wurden, stelle ich die Frage, ob den Schülern an den Wörtern etwas auffällt. Vermutlich werden sie sehr schnell darauf kommen, dass es sich um Wörter handelt, die ein K/k enthalten.
Ich fordere nun einige Schüler auf, große bzw. kleine K's zu umkreisen.
Anschließend schreibe ich das kleine und das große K an die Tafel und spure gemeinsam mit den Schülern beide Buchstaben in der Luft nach.

Kurz erkläre ich den Schülern im Anschluss die Stationen der Lerntheke und verweise darauf, dass die Stationen farblich unterschiedlich gestaltet sind. Danach erkläre ich den Schülern die Vorgehensweise mit dem „K-Buch", das jedes Kind erhält. Wieder weise ich darauf hin, dass auch die Seiten des Buches in unterschiedlichen Farben gestaltet sind und die Schüler diese an den Stationen wiederfinden können.
Die erste Seite des Buches ist eine „Pflichtseite", die alle Schüler bearbeiten müssen. Ist dies geschehen, dürfen sich die Kinder selbständig eine neue Aufgabe aussuchen und diese bearbeiten.

Sollten in der heutigen Stunde nicht alle Schüler dazukommen, alle Stationen der Lerntheke zu durchlaufen, erhalten sie dazu in der nächsten Deutschstunde die Gelegenheit.
Die Arbeit mit der Lerntheke ist den Schülern vertraut und macht ihnen viel Spaß. Insbesondere die Tatsache, dass sie sich die Reihenfolge ihrer Arbeiten selbst aussuchen dürfen, stellt eine große Motivation dar.

Mir gibt diese Form des Unterrichts die Möglichkeit, den individuellen Lernfortschritt der Kinder zu beachten (jeder sucht sich Aufgaben aus, die seinem Lernstand entsprechen) und, indem ich mich selbst zurücknehme, die Kinder intensiver zu beobachten.
Nur so kann ich im weiteren Unterricht diesen so differenzieren, dass er jedem Lerntyp gerecht wird. Auch habe ich insbesondere bei dieser Unterrichtsform die Möglichkeit, einzelnen Schülern zu helfen, da ich mich nun nicht mehr um die gesamte Klasse kümmern muss.

Selbstverständlich muss man den Schülern, die die Arbeiten früher als andere beendigt haben, Differenzierungsmaterial zur Verfügung stellen. Dies geschieht an einer gesonderten Stelle des Klassenzimmers.

Zum Abschluss der Stunde sollen die Schüler noch einmal im Sitzkreis zusammenkommen - dieses Mal jedoch auf dem Boden, da ein Sitzkreis mit Stühlen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
Mimi tritt noch einmal auf, lobt die Kinder für ihre gute Arbeit und fordert einige Schüler auf, ihre Arbeiten zu präsentieren und ggf. zu besprechen.
Hier soll die Ausdrucksweise der Schüler trainiert und verbessert werden. Sie sollen lernen, ihre Gedanken und Ideen zu verbalisieren und zugleich eine ansprechende Ergebnispräsentation durchzuführen. Dabei ist es natürlich auch wieder von Bedeutung, aufgestellte Gesprächsregeln zu wiederholen und zu üben und zu lernen, den anderen zuzuhören.
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6. Verlaufsplan

ZeitLehr- / LernarrangementMedienSozialform
5 Minuten
Einstieg
• Begrüßung/ S. sitzen im Kreis
• Handpuppe begrüßt die Kinder, erzählt eine „K-Geschichte“
Puppe,
Geschichte
Sitzkreis
5 Minuten
Hinführung
• Handpuppe erzählt von Dingen, die sie den S. mitgebracht hat.
• S. dürfen Dinge aus dem Korb holen, in die Mitte des Kreises auf eine Decke legen.
• S. sollen die Dinge benennen u. Zusammenhang zur Geschichte erkennen.
Korb
Handpuppe
Gegenstände im Korb
Decke
Sitzkreis
10 Minuten Erarbeitung• SuS gehen auf ihre Plätze zurück.
• SuS nennen Dinge aus dem Korb.
• L. hängt Bilder, schreibt Wörter dazu.
• L. fordert S. auf, Auffälligkeiten zu nennen.
• S. erkennen, dass der neue Buchstabe das K/k ist.
• S. umkreisen einige K/k an der Tafel.
• L. schreibt K/k an die Tafel • Gemeinsames Nachspuren des K/k in der Luft
Gegenstände aus
dem Korb
Tafel
Kreide
Bilder
Klassenverband
3 Minuten
Erklärung
• L. erklärt Stationen der Lerntheke.
• L. verteilt „K-Bücher“ an SuS
„K-Buch“Klassenverband
17 Minuten
Selbständige Arbeitsphase
• S. bearbeiten die Stationen der Lerntheke.
• S. kleben Arbeiten in das „K-Buch“
• Ggf. Hilfestellung des L.
• Beendigung der Phase durch den Gong
Material der Stationen „K-Bücher“Lerntheke
5 Minuten
Abschluss
• S. kommen im Sitzkreis zusammen (Boden)
• S. bringen ihre Arbeiten mit.
• Handpuppe fordert S. auf, über ihre Arbeiten zu sprechen.
• S. präsentieren ihre Arbeiten.
Arbeiten der SchülerSitzkreis


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Anhang

Im Anhang befinden sich:
• Die „K-Geschichte"
• Die Wörter, die an der Tafel stehen sollen.
• Ein „K-Buch", in dem die Arbeiten der verschiedenen Stationen aufgezeigt sind, liegt dem Entwurf bei.
(Anhang nicht abgedruckt)

Eine K-Geschichte:
Mimi erzählt den Kindern...
Stellt euch vor Kinder, ich habe gerade einen guten Freund getroffen, den ich schon sehr lange kenne. Es ist das Krokodil Karl. Karl ist noch ein sehr kleines Krokodil, aber weil bald Weihnachten ist, hat er schon ganz viele Geschenke bekommen:
• einen Kuchen
• Kekse
• einen Knopf
• eine Kette
• eine Kartoffel
• ein Paket
• Schokolade
• eine Mark
• eine Kiwi und ein Stück Käse.
Karl hat sich natürlich sehr gefreut und jetzt gehe ich gleich zu ihm nach Hause in seinen Krokodilbau und dann kann ich all die vielen Geschenke selbst sehen. Deshalb gehe ich jetzt, oh da sehe ich Karl das Krokodil ja auch schon... bis später Kinder!

(Anmerkung durch Redaktion: Weiterführende Beispiele finden Sie in: PMP - GS, Neckar-Verlag, 6. Lieferung III / 1995, „Der Beginn - Möglichkeiten der Buchstabeneinführung - „ von BRIGITTE SAUMWEBER-ELTRICH und DOMINIC SCHWENK)
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Literatur

• Ministerium für Kultus und Sport, Baden-Württemberg: „Bildungsplan für die Grundschule" Stuttgart, 1994

• Blumenstock, L.: „Handbuch der Leseübungen" Beltz, 1992

• Franz, M./ Regelein, S.: „Leseschule Ausgabe A mit neuer Rechtschreibung" Lehrerband München: Oldenbourg, 1997

• Borries, W. u.a.: „Mimi, die Lesemaus" Arbeitsheft München, 1997
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Fußnoten:
[1] Blumenstock, L.: Handbuch der Leseübungen, Beltz, 1992, Seite 11
[2] Bildungsplan für die Grundschule, Baden-Württemberg, Seite 65
[3] vgl. Bildungsplan für die Grundschule, Baden-Württemberg, Seite 66
[4] vgl. Bildungsplan für die Grundschule, Baden-Württemberg, Seite 67
[5] Bildungsplan für die Grundschule, Baden-Württemberg, Seite 69

 



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